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Zeit, Wärme, Gemütlichkeit - der Seminarkurs besucht die Vesperkirche am Werderplatz 
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Zeit, Wärme, Gemütlichkeit - der Seminarkurs besucht die Vesperkirche am Werderplatz 

Im Rahmen unseres Seminarkurses „Gutes Leben für alle?!“ besuchten wir am 19.01.26 die Vesperkirche am Werderplatz. Unser Seminarkurs beschäftigt sich mit der Frage, wie man ein besseres Leben für alle Menschen gestalten kann und was ein gutes Leben überhaupt ausmacht. 

Doch was ist eine Vesperkirche? 

Sie ist ein kirchlich organisiertes Sozialprojekt, bei dem alle Menschen willkommen sind – unabhängig davon, ob sie arm oder reich sind. Das Projekt ist zeitlich begrenzt und findet beispielsweise für einige Wochen im Winter statt – in der Johanniskirche am Werderplatz vom 11.01.-08.02.2026. Gegen einen Beitrag von 1€ erhalten die Besucherinnen und Besucher täglich eine warme Mahlzeit, Kaffee und Kuchen sowie ein Vesper. Der Veranstaltungsort ist häufig eine Kirche, die für diese Zeit entsprechend umfunktioniert wird. 

Allerdings geht es bei diesem Projekt nicht nur um das Essen, sondern vor allem um das Miteinander und die Begegnung mit anderen Menschen – Zeit, Wärme und Gemütlichkeit. Ziel ist es, dass alle auf Augenhöhe miteinander ins Gespräch kommen. Besucherinnen und Besucher sind häufig ältere oder einkommensschwache Menschen, jedoch sind grundsätzlich alle herzlich willkommen. Die Vesperkirche dient somit als sozialer Treffpunkt, an dem beispielsweise einsame Menschen wieder Kontakt zu anderen finden können. 

Während unseres Besuchs hatten wir die Möglichkeit, sowohl mit den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. 

Besonders beeindruckend ist, dass das Projekt ausschließlich durch ehrenamtliches Engagement sowie durch Spenden getragen wird und dadurch jedes Jahr vielen Menschen Unterstützung und Gemeinschaft bietet. 

Insgesamt war der Besuch der Vesperkirche eine wertvolle Erfahrung und eine weitere Möglichkeit, Einblicke in die Arbeit von Menschen zu erhalten, die sich dafür einsetzen, das Leben aller – und insbesondere das der Bedürftigen – zu verbessern. 

Sonnwin Franz, J1