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  • sozial engagiert

Deutsch

Seit dem Schuljahr 2016/17 gibt es an unserer Schule eine Förderstunde in Deutsch als Zweitsprache, für alle Klassenstufen, freiwillig und in Kleingruppen. Die Tür zu diesem Unterricht steht allen Schülerinnen und Schülern offen, deren Mutter- oder Vatersprache nicht Deutsch ist und die ihr Deutsch verbessern möchten. Anwesend sind meist zwischen vier bis sechs Personen aus unterschiedlichen Klassenstufen bei teilweise zwei Lehrerinnen, und höchstens zehn Lernende besuchen diesen Unterricht. Auf diese Weise kann jede und jeder auf seinem persönlichen Niveau lernen. Wir nennen das differenzierenden Unterricht. 

Wir lesen und schreiben Texte, üben besonders schwierige Grammatikkapitel und beschäftigen uns mit Themen aus dem Leben in Deutschland. Daneben besteht die Gelegenheit, sich inhaltlich und sprachlich auf die nächste Deutscharbeit vorzubereiten.

Neben diesem Angebot besteht eine weitere Förderstunde in Deutsch als Zweitsprache ausschließlich für Kinder aus den fünften Klassen, um den Übergang auf das Gymnasium zu erleichtern.

Schülerinnen und Schüler, die an diesen Förderstunden teilnehmen möchten, wenden sich bitte an die Deutschlehrerin oder den Deutschlehrer ihrer Klasse.

Am 13.2.2014 besuchten wir, die Klasse 10c, in Begleitung unserer Deutschlehrerin Frau Schmitt und Herrn Karle das Verlagshaus der Badischen Neuesten Nachrichten (BNN). Dort wurden wir von der Redakteurin Susanne Jock, welche die Führung leitete und uns im Rahmen des „Zeitung in der Schule“-Projekts betreut, erwartet. Zu Beginn nannte sie uns einige geschichtliche Eckdaten und Fakten, beispielsweise die erste Ausgabe der BNN am 4. März 1946. Gleich darauf führte sie uns in den ersten und zweiten Stock, dem Sitz der Redaktion. Die Aufgaben der Redaktion sind das Schreiben der Artikel und Planen der nächsten Ausgabe. Die Redaktion ist in mehrere verschiedene Arbeitsgebiete (Politik, Sport,…) eingeteilt. Als Journalist arbeitet man von Nachmittags bis Abends, denn die Redakteure und Drucker müssen immer bis zum Schluss anwesend sein, um mögliche neue aktuelle Themen noch in die Ausgabe miteinzuarbeiten. Nun ging es in die Politik- und Nachrichtenredaktion, in der in Schichten bis zu fünf Personen arbeiten. Ein Mitarbeiter erklärte uns kurz, woher die Zeitungen überhaupt ihre Informationen herbekommen: von Redakteuren, Agenturen, Korrespondenten aus vielen verschiedenen Ländern und von freien Mitarbeitern. All diese Informationen fließen in der Redaktion zusammen und es müssen täglich etwa 50 bis 60 Themen herausgesucht werden. Aus diesem Grund gibt es über den Tag verteilt mehrere Konferenzen. Auf die Frage hin, was bei dem Tod einer prominenten Persönlichkeit passieren würde, erhielten wir eine überraschende Antwort: Für viele Prominente – beispielsweise Angela Merkel – gäbe es bereits vorgefertigte Artikel für diesen Fall, man müsse sie „nur aus der Schublade holen“.