Herzlich Willkommen beim Fichte-Gymnasium Karlsruhe

dem französisch-bilingualen mint-freundlichen Karlsruher Gymnasium
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Dienstag 26 Sep 2017
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Schüler
Beste Schülerzeitung Karlsruhes

Herzlichen Glückwunsch an die Redaktion des fichtemagazins. Beim diesjährigen Wettbewerb des Karlsruher Presseclubs haben unsere Schüler*innen in zwei Kategorien die Hauptpreise erhalten:

1. Hauptpreis für die Beste Schülerzeitung und

2. den besten Text in einer Schülerzeitung, geschrieben von Amélie Lutz

Die Fichte Schulgemeinschaft ist unglaublich stolz und freut sich mit der ganzen Schülerzeitungsredaktion!

Nähere Informationen findet man auf der Seite von ka-news.

 
24h-Lauf 2017

Das Fichte-Gymnasium hat auch in diesem Jahr erfolgreich am 24h Lauf für Kinderrechte in Karlsruhe teilgenommen. Am Wochenende 8.7./9.7. wurden bei gelaufenen 30 464 Runden die Rekordsumme von 63.963,32 Euro erlaufen! Damit können alle 30 eingereichten Projekte in Karlsruhe finanziell unterstützt werden.

Unsere Mannschaft "Fichte rennt" konnte wie in den Vorjahren bei den gelaufenen Runden den ersten Platz belegen! Die Begeisterung und das "Wir"-Gefühl waren entsprechend hoch - insbesondere als das Ergebnis bei den erlaufenen Spenden bekannt gegeben wurde: Mit 7662,52 Euro erreichte unsere Mannschaft den 2. Platz!

Ein Dank an das tolle Laufteam und ein Dank an die Organisatoren aus der Schülerschaft, die wieder einmal eine unglaubliche Leistung vollbracht haben!

Das Gesamtergebnis • Homepage des 24h-Laufs • Impressionen von der Veranstaltung 2016

 
Eine nicht alltägliche Freundschaft

Auf Einladung von Frau Kaiser hatten wir im März die Gelegenheit, Christian Kenk und Bernd Mann kennenzulernen, die eine nicht ganz alltägliche Freundschaft haben. Bei Christian wurde schon im Alter von sechs Jahren Genetische Dystonie diagnostiziert. Genetische Dystonie ist eine vererbbare Erkrankung des Bewegungsapparates, deren Ursprung in den motorischen Zentren des Gehirns liegt.

Für Christian war dies ein großer Schock. Auch wenn er das als Kind nicht wirklich begreifen konnte und außerdem viele Ereignisse von damals wie weggelöscht sind. In seinem Fall bedeutete es, dass er im Laufe der Zeit viele körperliche Fähigkeiten verlernte, wie zum Beispiel das Laufen.

Auch seine komplette Familienstruktur wurde durch die Erkrankung verändert. Für Familien ist so eine Krankheit eine Herausforderung, manchen kann die Pflege auch zu viel werden.

Da die Dystonie bei Christian sehr schlimm wurde, konnte er auch sein Abitur nicht beenden. Ein normaler Rollstuhl ist in seinem Fall nicht möglich, er liegt oder kniet auf einer Art Liege auf Rollen.

Mit 15 Jahren lernte er dann Bernd Mann in einem Kinderkrankenhaus kennen, dieser machte gerade seinen Zivildienst. Sie freundeten sich an. Im Laufe der Zeit wurde Bernd Christians Assistent, seine “Hände und Füße“. Inzwischen ist Bernd bei Christian als Betreuer angestellt, Christian ist sein Chef. Die Freundschaft ist nun sogar ein "alternatives Pflegemodell". Leider gibt es für Patienten und Pflegebedürftige wie Christian oft keine wirklich passenden und angemessenen Wohnmöglichkeiten, sehr oft bedeutet es ein Leben im Pflegeheim.

Da Bernd eine juristische Ausbildung besitzt, konnte und kann er Christian auch aus rechtlichen Schwierigkeiten heraushelfen und ihn auch in diesem Bereich immer wieder unterstützen.

Christian wurde von Bernds Familie "adoptiert" und lebt mit dieser gemeinsam unter einem Dach. Auch mit Bernds beiden Söhnen versteht sich Christian gut - wenn es Streit gibt, egal ob mit Bernd oder seinen Söhnen, versuchen sie diesen in Einzelgesprächen zu lösen. So gehen Streitigkeiten dann auch recht schnell vorbei. Den Haushalt erledigt Bernd mit seinen beiden Söhnen. Und wenn Bernd die Pflege von Christian mal nicht übernehmen kann, übernehmen Freunde die Verantwortung.

Ihre Freizeit verbringen sie auch gerne zusammen, sie erzählten uns, sie würden gerne zum Birdwatching, zur Vogelbeobachtung, gehen. Sie reisen auch gerne mit einem Wohnmobil, mit Zug oder Bus wäre das Reisen mit dem Rollstuhl nicht möglich. Der Einkauf ist zum Beispiel auch nur in Großmärkten mit dem Rollstuhl möglich, in kleineren Geschäften wird Christian dann, wie am Anfang seiner Pflegezeit, von Bernd getragen.

Wenn das Doppelpack auf der Straße mal schief angeschaut wird, was natürlich vorkommt, stören sie diese Blicke schon lange nicht mehr. So lange die Menschen nicht übergriffig werden und respektvoll und höflich bleiben.

Auch wenn viele Menschen von so einer Aufgabe wie sie Bernd erfüllt, abgeschreckt werden würden, meinte er, man solle generell im Leben Dinge einfach auf sich zu kommen lassen, man kann nicht alles planen, vieles muss man einfach ausprobieren.

Ihr Schlussappell an uns lautete: Wir sollen auf das schauen, was um uns herum passiert und mit offenen Augen durch die Welt gehen.

Für uns am interessantesten war der Bericht über ihre Freundschaft und ihr Alltagsleben.

Wir danken den beiden recht herzlich für ihren Besuch!

 

Sarah Al-Rawi und Silja Kahmann, 8b

 

 
Abiturjahrgang ´71 zu Besuch am Fichte-Gymnasium

Jahrgang '71 im Physik-SaalAm Freitag, den 5.5.2017, haben 17 ehemalige Abiturientinnen des Abiturjahrgangs `71 am Nachmittag ihre alte Schule, das Fichte-Gymnasium, besucht.

Beim Rundgang konnte der Schulleiter Herr Wehrmann auch vieles erfahren, was er noch nicht wusste: Zum Beispiel gab es vor dem jetzigen Schulgarten damals auf dem Schulhof eine Weitsprunganlage und in der Fichte-Turnhalle stand immer ein Klavier. Nach der eineinhalbstündigen Führung und einem geselligen Abschluss hat sich die Gruppe fest vorgenommen, in 4 Jahren zum goldenen Jubiläum wieder zu erscheinen.

 
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