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Mittwoch 23 Jul 2014
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Lautsprecherorchester

Wie muss man sich ein Lautsprecherorchester vorstellen?

Hör mal wie das klingt!

Klasse 6b beim Pariser Lautsprecherorchester Akusmonium im ZKM

Diese Frage stellte sich so manch ein Schüler der Klasse 6b, die am 3. Dezember 2010 mit Jessica Blackburn und Frau Jörger durch den Schnee zum ZKM stapften. Im Mediensaal des ZKM wartete bereits eine kunterbunte Schar von 60 Lautsprechern auf ihre Zuhörer. Auf den ersten Blick waren genauso viele verschieden geformte Lautsprecher zu sehen wie es in einem normalen Orchester viele unterschiedliche Instrumente gibt. Der in Frankreich lebende Komponist Daniel Teruggi erklärte auf Französisch, dass diese Lautsprecher nicht nur unterschiedlich aussehen, sondern auch unterschiedlich klingen würden. Dies liegt an ihren technischen Eigenschaften wie Qualität, Reichweite oder Lautstärke. Als erste Demonstration ließ er nun Klänge von traditionellen Instrumenten von Lautsprecher zu Lautsprecher hüpfen oder durch den Konzertsaal kreisen. Und so drehten sich auch die Köpfe der Schüler mit den umherschwirrenden Klängen mit. Herr Teruggi erklärte, dass die so genannte akusmatische Musik ausschließlich für dieses Lautsprecherorchester komponiert wird und dass es diese Art zu komponieren seit den 1950er Jahren in Frankreich gäbe. Nach den vertrauten Instrumentenklängen lud er uns zu mehreren Klangreisen ein, in denen es zirpende Grillen, Straßenlärm, aber auch gar nicht einzuordnende Geräusche zu hören gab. Jetzt war es an den Schülern auf Deutsch oder auf Französisch zu erzählen, was sie gehört hatten. Frau Gerlach vom ZKM übersetzte, wo es notwendig war, doch vieles wurde von selbst klar. Die Reise ging durch viele Klanguniversen, wir als Publikum saßen mittendrin, hatten ähnliche und doch individuell unterschiedliche Bilder vor Augen. Herr Teruggi bedankte sich für die vielen fantasievollen Klanggeschichten, die die Klasse 6b in seiner Musik gehört hatte.

 

Lautsprecher2



Lautsprecher3