Das französisch-bilinguale mint-freundliche Karlsruher Gymnasium
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Mittwoch 26 Nov 2014
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Mit einem Schritt in die Vergangenheit

Am 16.02.2011 besuchten wir, die Klasse 6b, das Museum für Literatur am Oberrhein (MLO). Dieses befindet sich im Prinz-Max-Palais  (Karlsruhe) und ist die größte Literatische Gesellschaft in Europa. Herr Littmann, ein ehrenamtlicher Mitarbeiter  des MLO, nahm uns dort in Empfang und erklärte uns, dass er noch nie so junge Johann-Peter-Hebel-Fans gesehen hätte! Wir hatten uns schon intensiv im Deutschunterricht bei Frau Straub mit Hebel-Literatur befasst. Doch zuerst beschäftigten wir uns mit der Zeit und der Literatur der Ausstellung, in der unter anderem eine Kopie der Nibelungenhandschrift zu bewundern ist. Danach gingen wir in einen  rot angestrichenen Raum, der die Geschichte Hebels widerspiegelt.

In diesem sind die Werke und vieles mehr von dem Schriftsteller Johann Peter Hebel ausgestellt.

Es gab Faszinierendes  zu sehen: der  ehemalige Schreibtisch von Hebel , der auf einem Flohmarkt in Straßburg wieder gefunden wurde , ein Geschenk von ihm an sein Patenkind, eine Büste von ihm und seine wichtigsten Bücher.

Nachdem wir den Raum auf uns wirken gelassen hatten , erzählte Herr Littmann uns viel über das Leben von Hebel :

Der Schriftsteller wurde am 10. Mai 1760 in Basel geboren.

Johann-Peter-Hebel besuchte die Universität Erlangen und erhielt eine Immatrikulation* für ein Theologiestudium. Später wurde er Lehrer am heutigen Bismarck Gymnasium in Karlsruhe. Aber er wollte es nicht bei seinen Geschichten und Gedichten belassen und veröffentlichte auch einen Kalender mit interessanten und lehrreichen Geschichten. Hebel starb auf einer Dienstreise nach Mannheim am 22. September 1826 in Schwetzingen.

Diese einmalige Reise in die Vergangenheit kann man nur weiterempfehlen, da Herr Littmann der uns problemlos alle Fragen beantworten konnte, diese Führung so toll gestaltet hat, dass diese einem immer in Erinnerung bleiben wird.

*Einschreibung an einer Universität

Bana Isak, Alex Gerhold und Lionel Burg 6b